6 goldene Regeln für Ihre Sicherheit im Netz
Wer im Internet surft, um Informationen abzurufen, mit Freunden zu kommunizieren oder Einkäufe zu tätigen, sollte einige Sicherheitsmaßnahmen beachten, um das Risiko eines Datenmissbrauchs möglichst gering zu halten.
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1. Updates
Ihr Computer ist nur dann sicher, wenn er auf dem neuesten Stand ist. Deshalb bieten die Hersteller in regelmäßigen Abständen kostenlose Updates (= Aktualisierungen) für Betriebssysteme und Softwareprodukte an. Prüfen Sie im Sicherheitscenter in der Systemsteuerung Ihres Betriebssystems, ob Sie die automatische Installation von Updates aktiviert haben.
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2. Firewall
Mit einer Firewall (= Schutzmauer) schützen Sie Ihren Computer gegen Angriffe aus dem Internet. Diese Filtersoftware kontrolliert eingehende Daten und blockt alles, was aus einer potenziell gefährlichen Quelle kommt. So sind Sie vor dem Zugriff von Unbefugten geschützt. In den meisten Fällen ist eine Firewall bereits vorinstalliert. Überprüfen Sie auch das im Sicherheitscenter.
 3. Virenschutz
Zusätzlichen Schutz bieten Antivirenprogramme. Sie suchen regelmäßig nach Computerschädlingen und löschen sie. Es empfiehlt sich, auch Datenträger wie CDs, DVDs oder USB-Sticks zu überprüfen, bevor Sie die darauf gespeicherten Daten verwenden, da sie ebenfalls infiziert sein können. Besondere Vorsicht ist beim Öffnen von E-Mail-Anhängen geboten – viele Schädlinge verstecken sich in Word-Dokumenten oder anderen scheinbar harmlosen Dateien und gelangen so auf den Computer. Öffnen Sie deshalb keine angehängten Dateien in E-Mails eines unbekannten Absenders, sondern speichern Sie diese zunächst in einem separaten Ordner, damit der Virenscanner sie checken kann.
4. Vorsicht im Umgang mit vertraulichen Daten
Geben Sie persönliche Daten wie Name, Adresse, Telefonnummer und Kontoverbindung im Internet nur preis, wenn es unbedingt notwendig ist. Halten Sie Zugangsdaten und Passwörter unter Verschluss. Machen Sie es Betrügern so schwer wie möglich, Ihre Passwörter zu knacken. Ein sicheres Passwort sollte mindestens acht Zeichen lang sein und aus einer "sinnlosen" Kombination von Buchstaben, Ziffern und Zeichen bestehen. Der Name Ihres Enkelkindes oder des Partners sind absolut tabu!
5. Sichere Seiten und sichere Verbindungen
Bestimmte Daten werden im Internet verschlüsselt übertragen, damit sie nicht in die Hände von Unbefugten gelangen. Dies ist beispielsweise beim Online-Banking und Online-Shopping der Fall. Eine sichere Datenübertragung erfolgt zumeist über das Verfahren SSL (Secure Socket Layer). Eine solche Verbindung erkennen Sie im Browserfenster an dem angehängten "s" hinter dem "http" in der Adressleiste. Achten Sie bei einer Bestellung oder einer Überweisung unbedingt auf diese Symbole. Andernfalls sollten Sie den Vorgang sicherheitshalber abbrechen.
6. Gesundes Misstrauen
Begegnen Sie Aufforderungen, persönliche Daten oder Kontoinformationen einzugeben, grundsätzlich mit Misstrauen. Leider gibt es viele Betrüger, die die Arglosigkeit der Internetnutzer ausnutzen, um ihnen Geld aus der Tasche zu ziehen. Bedenken Sie stets: Seriöse Unternehmen fordern Sie niemals per E-Mail auf, Ihre Konto- oder Zugangsdaten auf einer Internetseite einzugeben (s. auch Bankgeschäfte erledigen).
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